Geschichte und Atmosphäre
Die werkStottschual Aschbach ist in einem Haus beheimatet, das selbst viel zu erzählen hat. Jahrzehntelang war es die Grundschule des Dorfes – ein Ort des Lernens, des Zusammenkommens und des Alltagslebens. Als die Schule geschlossen wurde, blieb das Gebäude zurück: still, aber voller Erinnerungen.
In den vergangenen Jahren wurde das Haus behutsam und gemeinschaftlich saniert. Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, Handwerker*innen und Partnerbetriebe haben gemeinsam gearbeitet, geplant, gebaut und gestaltet. Alte Spuren durften sichtbar bleiben, Neues wurde bewusst einfach und funktional hinzugefügt. So entstand Schritt für Schritt ein Ort, der seine Geschichte nicht versteckt, sondern weiterträgt.
Heute ist die werkStottschual kein klassisches Schulhaus mehr – und doch ein Lernort im besten Sinne: Holz, Werkzeuge, einfache Möbel, Licht und Ausblicke prägen die Räume. Die Atmosphäre ist ruhig, offen und konzentriert. Es gibt Platz zum Arbeiten, zum Ausprobieren, zum gemeinsamen Kochen, zum Reden und zum Stillwerden.
Auch draußen setzt sich dieses Lernen fort: im Garten, auf Wegen, auf Wiesen, im Dorf Aschbach selbst. Die Umgebung wird Teil des Lernprozesses – nicht als Kulisse, sondern als aktiver Mitspieler.
Die werkStottschual ist ein Ort,
- der Entschleunigung ermöglicht
- der Gemeinschaft wachsen lässt
- und der Lernen wieder mit Handwerk, Körper, Natur und Beziehung verbindet.
Ein Haus mit Geschichte – und mit Zukunft.
Ein Ort, an dem man nicht nur etwas lernt, sondern gemeinsam da ist.
